* 260E-1989

2.4.2019

Bis gestern hatte ich meinen silbernen 260E zum täglichen Gebrauch angemeldet. Nun ist der Wagen verkauft (leider - die Trennung war schwer).

Was tun? ...

Nun, ich habe in meiner Sammlung noch einen 260E in schwarz, den ich Anfang März 2019 gekauft habe, um ihn ordentlich herzurichten. Dazu gehört auch die Vorbereitung zum H-Kennzeichen, das er im November 2019 erhalten kann. Kurzerhand habe ich meine Pläne geändert und dieses Fahrzeug auf mich zugelassen. Ich suche zwar nach wie vor nach einem 124er als 500E, aber leider bislang erfolglos. Also fahre ich bis zum 500er jetzt mit einem schwarzen 260er.

Was ist zu machen?

Der Wagen ist mit nur wenigen Kilometern recht unverbraucht. Es ist einer der ersten Mopf1 Fahrzeuge, die damals im September 89 auf der IAA in Frankfurt erstmals vorgestellt wurden. Meiner Benz hatte in 11/89 seine Erstzulassung. Damals gab man sich offensichtlich viel Mühe, denn der Wagen kommt im Original-Lack ohne irgendwelche Roststellen daher. Das ist also ein gesunder Anfang.

Der Anlasser scheppert ein wenig beim Ausrücken (ich werde ihn wohl tauschen, obwohl es schon besser geworden ist, seit dem ich ihn benutze) und eine Türbeplankung hatte minimalen Feindkontakt - die Chromleiste ist leicht verdrückt. (ich habe noch eine im Keller liegen).

Beide Stoßstangenleisten haben leichte Schrammen - die Garage war wohl zu eng ... diese werden ausgetauscht. Das war es auch schon zum Wiederherstellen der einwandfreien Optik - wie gesagt, es ist nur die Optik.

Was ist bereits gemacht?

das Auto hat gerade TÜV bekommen und dafür wurden erneuert:

Bremsscheiben + Beläge vorne und hinten (auch Handbremse), Bremsschläuche, Alle Öle, Zündkerzen neu, neuer Endtopf, Spurstangen vorne, mit Achsvermessung, neue Reifen, komplette Inspektion nach Mercedes Vorgaben, inkl. große Servicetätigkeiten, neuer Kühler (der Alte leckte) inkl. Kühlmitteltausch, neuer Keilriemen, neuer Spritfilter (hinten an der Pumpe).

Die Rechnungen sind weiter unten einsehbar ... etwa 3000 Euro Wartung und Teile im Februar 2019 - Kurzum, der Wagen ist technisch komplett gemacht

Ausstattung und Historie

Der schwarze Innenraum des W124 wird durch Wurzelnuss aufgewertet und die schwarze Stoff-Polsterung ist absolut unverbraucht (die Fahrersitzwange ist prima). Ein Schiebedach ersetzt die Klimaanlage, die er nicht hat. 4 Kopfstützen und die Mittalarmlehne sorgen für die Bequemlichkeit. Wärmedämmendes Grünglas rundherum wertet das Ganze auf (und teuer war es damals auch). Das Fahrzeug hat eine Diebstahl-Warnanlage ab Werk und bekam eine AHK nachgerüstet. Ab Werk wurde ein "Sportfahrwerk" mit der Zubehörnummer 650 eingebaut (die offizielle Bezeichnung "Sportline" kam wohl erst später). Zudem ist ein "Wurm-Kat" verbaut - das Fahrzeug erfüllt die Abgasnorm D3 (170 Euro Steuer im Jahr).

Das Auto wurde im Monat 10/89 hergestellt und in 11/89 auf einen Firmenchef zugelassen. 3 Jahre später erwarb mein Vorbesitzer den Wagen und fuhr ihn 27 Jahre lang. Im stolzen Alter von 80 Jahren verstarb der Herr und der Sohn entschied, den Wagen zu verkaufen. Um seine Seriosität unter Beweis zu stellen, ließ er den Wagen seines Vaters komplett warten, ließ alles erneuern, was einer technischen Prüfung nicht stand hielt. Die Werkstatt, die diese Arbeiten durchführte, kennt mich als Liebhaber solcher Fahrzeuge und informierte mich kurzerhand über die Existenz des Wagens. Ich zögerte nicht, fuhr nach Nürnberg und entschied dort spontan Anfang März 2019, diesen Wagen in meine Sammlung aufzunehmen.

Mein Vorhaben: Das Fahrzeug in den H-Status bringen (Ende 2019) und als Sammlerfahrzeug zu pflegen.

Leider wird der in der Mittelkonsole verbaute "NaviPilot mit großem Display" nicht der H-Kennzeichenprüfung zuträglich sein. Weil dieses Navi im Schacht des Radios sitzt, wurde das Radio selbst kurzerhand in das Handschuhfach verbaut (durch Mercedes für 300 Euro - Rg vorhanden).. Auch ein Telefon mit Halter ist verbaut, GPS Antennen, Telefonantennen, Mikrofon, etc... alles muss raus. Stattdessen wird ein Original Becker Mexico verbaut - so, wie es sein soll.

Unterlagen zum Fahrzeug

Es existieren etliche Rechnungen über den Austausch des Kühlers und auch das anfällige Lenkgetriebe wurde 2005 bereits bei Mercedes erneuert.

Da der Wagen - das mache ich immer so, wenn ich eine kaufe - alle Flüssigkeiten gewechselt bekam (Motor, Getriebe, Bremsen, Differenzial), und für den frischen TÜV noch Bremsschläuche und Scheiben ersetzt wurden, ist er technisch TOP. Neuer Keilriemen ist auch drauf. Auspuffendtopf wurde letztes Jahr ersetzt. Neue Sommerreifen sind montiert. Zudem wurden alle Zusatz-Servicearbeiten gemacht... von Gleitschienenkontrolle und Schmierung des Schiebedachs, bis hin zur Unterboden-Rostkontrolle, wie das bei Mercedes im Servicemanual steht. Die Rechnung von 2900 Euro belegt die einzelnen Arbeiten - ein neuer Satz Sommerreifen ist inbegriffen.

TÜV hat er bis Februar 2021

Der Motor läuft gut, aber für mich noch nicht gut genug. Im halbwarmen Zustand sind nicht alle Zylinder gleichzeitig am Start, sondern es braucht 3 Sekunden, bis alle am Arbeiten sind. Der Insider weiß, es könnten die Einspritzdüsen sein... LMM Poti ist auch denkbar - wahrscheinlich tausche ich alles, inkl. neuem Spritfilter.

Geldsparendes Detail: Der Wagen hat damals einen Wurm-Kat verbaut bekommen. Das bedeutet: Abgasnorm D3 (das haben nicht viele 124er!). Steuer: 171,00 Euro im Jahr.

Der Wagen wurde 1989 auf einen Firmeninhaber zugelassen und 3 Jahre später an den Vorbesitzer übergeben, der ihn 27 Jahre gefahren hat, nun fahre ich ihn - ich bin der 3. Besitzer. Der alte Fahrzeugbrief ist selbstverständlich vorhanden.

Auch dieses Fahrzeug werde ich hier dokumentieren, Unterlagen einstellen, etc. Unten nun erste Bilder.

Hinweis: Auf einigen Bildern helle Streifen und Punkte - diese sind ALLE nur Spiegelungen, keine Fehler.

Der Wagen ist nun professionell aufbereitet.

Das Lackbild ist hervorragend (siehe Bilder oben). Der Wagen hat keine Kratzer der Lack ist absolut glatt. 2 minimale Dellen sind vorhanden, die der Dellendoc beseitigen wird. Die Lackstärkemessung steht noch aus, jedoch gibt es keinerlei Anzeichen für Nachlackierungen. Es gibt keine Rostnester (Kotflügel, Radläufe) - alles Bestens. Die Beplankungen habe ich allesamt abgenommen, die Löcher der Clipse sind alle rostfrei. Ich habe Flanken gereinigt, nochmals versiegelt und die Saccobretter wieder angebracht (bei der Gelegenheit habe ich auch die verdrückte Chromleiste eines der Sackobretter ausgetauscht). Türkanten, alles rostfrei.

Hinweis:

Dieses Fahrzeug hat den besten Karosseriezustand, aller auf der Webseite bislang gezeigten Wagen. Das habe ich so bei einem 124er tatsächlich noch nicht gesehen.

16.04.2019

Ich habe die Radiotechnik auf den Stand 1989 zurück gerüstet.

Dazu wurde nun gefühlte 10 kg Kabel und Geräte entfernt:

- Das Telefon, samt Konsole und Elektrik, Mikrofon und Antenne

- Das Navigationsgerät im Radioschacht, nebst optischem Auge der Fernbedienung, GPS Antenne, Kabelstrang nach hinten in den Kofferraum und das Navigerät im Kofferraum selbst, sowie eine rings um die Heckscheibe innen verklebte Antenne (wofür auch immer diese war ...)

- Das, stattdessen ins Handschuhfach verbaute Originalradio, habe ich entfernt und die Kabelverlängerung, die das ermöglicht hatte, wieder gekürzt. Zudem habe ich ein gebrauchtes Handschuhfach organisiert und eingebaut, denn das was drin war hatte man hinten zerschnitten (Mercedes hat das in der Werkstatt so gemacht - eine Rechnung darüber belegt den damaligen Umbau), um die Kabel durchzuführen.

Nun kann wahlweise ein Sony MEX 7300 DAB+ Digitalradio mit Bluetooth und parallelem Login von 2 Handies eingebaut werden (das passende Mikrofon ist kaum sichtbar verbaut) oder alternativ das ebenfalls vorhandene Original Becker Europa (falls es zur Oldtimerzulassung gebraucht wird).

Die ehemalige Handy-Konsole habe ich mit einem Halter für ein Smartphone versehen. Die Konsole liegt im Handschuhfach und kann dann aufstecken werden, wenn man das Smartphone zum Navigieren nutzt. Mit einem Handgriff ist sie danach wieder im Handschuhfach verstaut.

17.4.2019

Ersatzteillieferung

Heute sind Ersatzteile gekommen: Was ich auf den umfangreichen Rechnungen der Wartungsarbeiten nicht entdeckt habe (eben erst gemacht) hole ich hier nach. Auch die Kerzen, die drin sind, sind war neu, aber nicht die, die ich gerne hätte - also ersetze ich die auch.

- 6 neue Bosch Einspritzdüsen mit 6 neuen Dichtungen

- 1 Mengenteiler, generalüberholt, und vom Profi eingemessen, inkl. neuem LMM-Poti (Luftmengenmesser-Potenziometer), Druckspeicher und Elektrohydraulisches Stellglied (EHS). Da ich den Mengenteiler als ein "Verschleißteil" sehe - ebenso, wie die genannten Anbauteile, habe ich diese Kosten (Kleinigkeit von 1000 Euro ohne Einbau) investiert, um die kommenden 10 Jahre das Fahrzeug ohne "Leerlaufprobleme" zu erleben.

- 1 Ablagebox in passender Wurzelholzfarbe für die Mittelkonsole. Das Teil war beim Kauf nicht dabei, aber ich liebe diesen "Kruschelkasten"... und wollte nicht darauf verzichten. Nun habe ich einen nachgerüstet und zwar einen ganz besonderen: ALLES ist aus Wurzelholz - nicht nur das Rollo, sondern auch der Kasten selbst, dort, wo normalerweise schwarzes Kunstleder den Kasten ziert. Das Teil ist neuwertig, da es professionell überarbeitet wurde. Den Preis für diese originelle Arbeit verschweige ich mal lieber (... wenn das meine Frau liest, bekomme ich Ärger). Bilder dazu kommen, wenn der Innenraum nach dem Radioumrüstung wieder "ansehnlich" ist.

- 6 Zündkerzen - NGK V-Line - weil diese die anerkannter Maßen beste Lösung für den M103 sind.

18.4.2019

neue Einspritzdüsen

... sind verbaut und der Mengenteiler kommt nächste Woche dran.

neue Zündkerzen

die alten waren nicht lange drin aber ich habe mich für NGK entschieden und neue eingebaut.

Ein Highlight: Mein "Kruschelkasten für die Mittelkonsole - in außergewöhnlich seltenen Ausführung (siehe Bild rechts).

22.4.2019

Neue Entscheidung

Nachdem ich ein wenig im Internet gestöbert habe, treffe ich heute die Entscheidung für 2 weitere Maßnahmen.

1) Das Fahrzeug bekommt ein elektrisches Heckrollo. Ich möchte dem "Sonnentod" der Hutablage inkl. Kopfstützen vorbeugen. Ich habe bereits einige Autos mit verblichenem Interieur gesehen und möchte meinen etwas davor schützen.

2) Der Wagen bekommt andere Felgen. Ich greife auf Alutec DTM7 zurück, die ich noch in der Dimension 7,5 x 17 habe. Diese Felgen sind optisch von AMG Felgen kaum zu unterscheiden. Ich werde diese Felgen mit Ganzjahresreifen der Premiumklasse bestücken - wahrscheinlich in der Dimension 205 50 17 - breitere Reifen sind wegen des Fahrkomforts nicht vorgesehen. Die Originalfelgen mit den 2018er Sommerreifen werden danach ordnungsgemäß eingelagert. Ach ja... ich lasse die Felgen noch einmal aufarbeiten.

3) Ich habe noch ein ATA (Außentemperaturanzeige) - komplett mit Anzeige, die in den Tacho kommt, sowie Kabelbaum für Strom und den Temperatur-Sensor, der nach vorne unter die Stoßstange kommt.

27.4.2019

Was bislang in das Fahrzeug investiert wurde.

Ich habe hier Belege fotografiert, aus denen zumindest hervorgeht, dass das Fahrzeug jedes Mal ordentlich repariert wurde, wenn mal etwas dran war. Die letzte Aktion (komplette Durchsicht mit Austausch aller Flüssigkeiten und Arbeiten zur Erlangung des TÜV-Stempels im Februar 2019) ... Bremsscheiben / Beläge / Schläuche... neue Reifen, etc.

Auch die Datenkarte ist abgebildet.

Hier ist alles zu sehen (Fahrzeugunterlagen und Rechnungen, etc)

9.5.2019

Das Wetter hält mich auf...

Ich habe alle Teile hier liegen, die ich verbauen möchte:

1) Hutablage in schwarz mit Heckrollo-Ausschnitt

2) Heckrollo (original Mercedes Scherenrollo)

3) Kabelbaum-Kombination (Heckrollo / Kopfstützen)

4) Schalter für Heckrollo und Kopfstützen (werden durch den neuen Kabelbaum "gekoppelt", damit die Kopfstützen nicht weggeklappt werden können, wenn das Rollo ausgefahren ist.

Die Arbeit ist simpel. Kurzum - alles muss raus:

a) die Rücksitzbank,

b) der Fahrersitz

c) die Mittelkonsole - Ascher raus, Schaltkulisse, raus, neues Bedienbrett oben verbauen (1 Öffnung mehr als vorher für den neuen Schalter)

d) Kabelbaum verlegen (von Mittelkonsole nach hinten und und an de SA Leiste).

... danach ein Test und alles wieder sauber einbauen.

Wenn ich ohnehin bis zur SA Leiste alles offen habe, lege ich gleich den Kabelbaum für die Außentemperaturanzeige rein.

10.5.2019

... jetzt mit elektrischem Rollo

Das elektrische Heckrollo

ich hatte schon mal eins verbaut, deshalb ging die Sache recht flott.

HInweis zuvor: Die Kofferraumbeleuchtung zieht gut Strom. Da der Deckel die ganze Zeit offen steht, empfiehlt es sich, diese auszuschalten. Insider wissen: Man zieht feste an dem zuständigen Kontakt im Kofferraumdeckel - die Beleuchtung geht aus ... das funktioniert aber erst ab etwa Baujahr 1990. Meiner ist einer der ersten Mopf1 aus 1989 und hat diese Funktion nicht... hier muss man die Birne vorübergehend raus nehmen oder den Schalter anderweitig blockieren, damit die Birne aus ist. Man könnte sicher auch die Sicherung ziehen... Ich denke, ich tausche den Schalter bei Gelegenheit aus.

Jetzt aber los

... wer möchte, kann hier die Vorgehensweise nachlesen

Das Rollo ist verbaut!

11.5.2019

Sonnenrollo im Regen ...

Heute kommt die Elektrik vom Rollo dran...

Im nächsten Schritt verlegt man die Kabel nach vorne - je nach Ausführung an die SA Leiste, an den linken elektrischen Außenspiegel, an den rechten elektrischen Außenspiegel, an den Schalter in der Mittelkonsole (für den muss ein Brett her mit einem weiteren Ausschnitt) und an den Schalter für die hinteren Kopfstützen. Um an den Kabelkanal zu kommen, muss der Fahrersitz ausgebaut werden und die Teppicheinlage vorne herausgenommen werden. Hier und da noch ein paar Handgriffe um die Mittelkonsole so frei zu legen, dass alle Schalter und Kabel verbaut werden können. Wie schon gesagt, ist ein anderes Brett mit einem weiteren Ausschnitt von Vorteil, weil man diesen nicht mal eben selbst ausfräsen kann ... Ist alles richtig verlegt kann die Funktionsprüfung stattfinden, wobei die Kopfstützen sich nicht herunterklappen lassen, wenn das Heckrollo ausgefahren ist.

1 Schalter mehr ...

... Soweit die Theorie

Die Praxis sieht anders aus - zumindest bei mir. Im 89er ist kein freier Steckplatz in der SA Leiste.

Auch der Ausbau das alten Kabelbaums ist, weil Außenspiegel und Spiegelverstellung am Kabelbaum hängen, eher eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Stattdessen trenne ich die neuen 2 Kabelbäume auf und entferne alles, was nicht mit dem Rollo zu tun hat. danach lege ich Rollokabel zur Mittelkonsole an den zuvor verbauten Schalter und hole mir die notwendige Masse, Strom und dimmbare Schalterbeleuchtung vom in der Mittelkonsole verbauten Spiegelverstellung (da liegt alles an). Zuvor habe ich den Rollo-Kabelbaum in den vorhandenen Baum der hinteren Kopfstützen eingearbeitet, damit auch die Kopfstützen nicht runter klappen, wenn das Rollo oben ist.

Die anschließende Funktionsprüfung ist positiv - alles geht, wie es soll.

Alles OK? Geschafft - noch nicht ganz: jetzt nur noch die Mittelkonsole wieder einbauen, die SA Leiste wieder abdecken, die Kabelkanäle schließen, die Teppiche wieder verlegen und den Fahrersitz wieder einbauen.

Ab jetzt ist Sonnenschutz für Heckablage und Kopfstützen gewährleistet und ein Ausbleichen des Interieurs wird verzögert ... soll ja noch weitere 30 Jahre halten.

12.5.2019

Jetzt sehe ich, wie kalt es noch ist.

ATA - Außentemperaturanzeige

Im Auto läßt es sich bequem arbeiten, wenn der Fahrersitz ausgebaut ist. Man kommt wunderbar unter das Armaturenbrett und kann dabei gemütlich liegen ... Das habe ich ausgenutzt und gleich mein ATA eingebaut. Fühler nach vorne durch die Schottwand - den Rest (Masse, Zündungsplus und dimmbare Beleuchtung) an der SA Leiste abgegriffen und den Hallgeber angelötet (es war kein Steckplatz mehr frei und kein Verteiler zur Hand). Die Verlegung des Temperaturfühlers durch den Motorraum nach vorne unter die Stoßstange hebe ich mir für einen anderen Tag auf - heute will ich mal Formel 1 schauen ...

Natürlich baue ich noch das Kombiinstrument wieder ein und stelle den Innenraum wieder her (Fahrersitz wieder rein - vorher mal aussaugen) und die Fußmatten wieder rein.

Eine kurze Anleitung zum Einbau eines ATA liegt hier.

Damit habe ich nicht nur ein funktionierendes Heckrollo, sondern auch ein Außentemperaturanzeige.

19.5.2019

Sportline Lenkrad mit neuem Leder

Sportline Lenkrad mit neuem Leder

Original-Lenkrad selbstverständlich vorhanden

innerhalb der nächsten 14 Tage

wird erst einmal ein Wertgutachten bei der DEKRA erstellt.

Das Gutachten ist nun erstellt. Es handelt sich um eine Kurzbewertung, die dem Fahrzeug eine glatte "2" bestätigt. Der Wert im Gutachten beläuft sich auf 8200 Euro. Nicht berücksichtigt darin ist der vorhanden Winterreifen-Radsatz (250 Euro), das Originalradio (150 Euro), das neu bezogene Sportline-Lenkrad (250 Euro), das elektrische Heckrollo (400 Euro) der vorhandene neue Mengenteiler (1000 Euro) und auch die neuen DTM7 Felgen (1400 Euro) sind nicht mit drin.

Das Fahrzeug hat also heute einen Marktwert von über 11.500 Euro, ist völlig rostfrei und technisch einwandfrei (siehe Rechnungen)

13.7.2019

Alutec DTM7 mit Schrauben

Alutec DTM7 mit Schrauben

7,5 J 17 ET35, grundiert

Zwischenresultat:

Das Fahrzeug hat nun 61.000 km auf dem Tacho.

Der 260er läuft nun, wie ein guter M103 laufen soll. Im Leerlauf 600 Umdrehungen, ruhig (kein ruckeln, kein Zittern) und durchzugsstark. Alles PRIMA!

Die Alutec DTM7 Felgen (wie AMG 2) sind komplett aufgearbeitet worden grundiert. Der Satz wird mit hochwertigen Ganzjahresreifen bestückt - pro Reifen werden fast 200 Euro fällig, dafür erspart man sich das Umrüsten zur Jahreszeit. Bilder folgen...

5.9.2019

Status heute:

Der Termin, an dem das H-Kennzeichen gemacht werden kann kommt näher - ab 6. November kann die Prozedur vollzogen werden.

Ich habe mich entschlossen, den Wagen zum Verkauf an einen Liebhaber abzugeben. Der zukünftige Besitzer kann und soll entscheiden, ob er ihn mit H-Status bekommen möchte, oder ob er so bleiben soll, wie er ist.

Der Vorteil, wenn man ihn NICHT ins H-Kennzeichen überführt, liegt auf der Hand. Der Wagen hat einen Wurm-Kat verbaut und erfüllt die Abgasnorm D3 (Schlüsselnummer 30).

Das ist für ein solches Fahrzeug eher selten und hat den Vorteil dass man

a) keine Umweltsperrungen befürchten muss (was bei Euro2 bald passieren kann)

b) man spart Steuern, da die D3 Steuer lediglich bei 170 Euro liegt

c) man kann das Fahrzeug alltagstauglich versichern, ohne Kilometerbegrenzung.

22.11.2019

OLDTIMER:

seit heute hat der Wagen eine Oldtimer-Erlaubnis. Die Dekra hat den Wagen technisch durchgesehen und alle relevanten Dinge als "bestanden" deklariert.

Den Bericht dazu kann man hier einsehen.

Nun kann der Wagen auf ein H-Kennzeichen umgemeldet werden. Das werde ich in den kommenden Tagen vornehmen.

Update: Seit 22.11.2019 ist das Fahrzeug mit H-Kennzeichen angemeldet. In den Papieren steht nun "Oldtimer". Der Kilometerstand ist 66751 km.

Wer ihn haben will, muss nun mindestens 11.500 Euro legen ...

29.11.2019

DTM7 Felgen mit neuen Reifen:

der Wetterbericht sagt, es würde ungemütlich werden, kalt und ab 300 Meter Schneeflocken.

Ich werde den Wagen nicht im Streusalz fahren, habe jedoch heute die aufgearbeiteten DTM7 Felgen montiert (optisch 1:1 zur AMG Felge, jedoch ohne Schriftzug). Ich habe neue Sommerpneus Michelin Primacy4 in der Größe 225/45-17 aufziehen lassen. Der Kilometerstand heute ist 66860

Gut gewuchtet laufen sie prima und leise. Die Felgen passen ebenfalls gut zur Limousine.

21.02.2020

Heute Inspektion gemacht:

nunmehr hat der Wagen 69000 km gelaufen und ich habe die 70000er Inspektion machen lassen - inkl. Motoröl, Getriebeöl, Differenzialöl und Additiv.

Das Servicebuch hat also einen weiteren Eintrag bekommen (und ich eine weitere Rechnung)...

... lieber 1x mehr, als zu selten.

24.2.2020

Test mit 8J Gullideckel im 17 Zoll:

Es gibt Nachbauten der legendären Gullideckel-Felgen - jedoch in 17 Zoll. Meine haben zudem einen polierten Rand.

Es sind Nokian Ganzjahresreifen im Format 225/45 17 94V montiert, die mit einem "A" für das Verhalten bei Nässe. Der Lärmpegel ist mit "69" angegeben. Testsieger ...

Es schleift zwar nichts, jedoch könnten die Kotflügelkanten umgelegt werden. Dem Baujahr des Fahrzeug entsprechend (ich glaube bis 1990 war das so) muss lediglich die "Lauffläche" des Reifens bedeckt sein. Er könnte demnach tatsächlich eingetragen werden. Die ET 28 sorgt dafür, dass sie breit sind ... Ich plane keine Arbeiten am Blech - bei meinem werde ich keine Arbeiten an der Karosserie machen lassen (es soll keine "Bastelbude" werden).

... aber es sieht schon gut aus :-)

1.4.2020 (kein Aprilscherz)

Motorlagerung NEU - Auspuff NEU:

Die beiden Hydrolager auf denen der Motor ruht, lassen bekanntlich mit der Zeit nach. Weil ich das Alter nicht bestimmen kann und die "Fingerprobe" Alterserscheinungen vermuten lies, habe ich die Lager tauschen lassen - Neuteile natürlich. Zudem auch das hintere Motorlager, welches man auch als Getriebebock kennt... ebenfalls neu.

Die Auspuffanlage (Mittel- und Endtopf) habe ich ebenfalls getauscht. Der Endtopf war zwar neuwertig, als ich den Wagen bekam, jedoch hat sich mittlerweile der Inhalt des 30 Jahre alten Mitteltopfs "aufgelöst" und Teile davon in den Endtopf hineingeblasen. Die Folge: Leistungsverlust.

Auch hier werkeln nun Neuteile - KM Stand: 70.620km. Der Wagen zieht wieder ordentlich durch.

Kosten mit Einbau 600 Euro: Das Ganze sollte halten

... für die nächsten 100.000km